Trotz eines krankheitsbedingt stark dezimierten Kaders zeigten die Damen 1 des TSV Deggendorf in Fürstenzell eine beeindruckende Leistung und belohnten sich mit zwei verdienten 3:1-Erfolgen.
Im ersten Spiel trafen die Deggendorferinnen auf die Gastgeberinnen der VSG Passau/Fürstenzell. Der Auftakt verlief noch holprig: Der erste Satz ging an Passau. Doch davon ließ sich der TSV nicht beirren. Mit großem Kampfgeist, zunehmender Sicherheit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung fanden die Damen 1 immer besser ins Spiel. Die nächsten drei Sätze konnten sie souverän für sich entscheiden und sich damit die ersten drei Punkte des Spieltages sichern.
Im zweiten Spiel gegen den SV Aicha vorm Wald startete Deggendorf erneut stark und entschied den ersten Satz klar für sich. Im zweiten Durchgang schlichen sich jedoch Konzentrationsfehler ein, sodass dieser Satz an den Gegner ging. Nach einer kurzen Verschnaufpause war der TSV aber wieder voll da: Mit neuer Energie, konsequentem Spielaufbau und großem Willen holten sich die Deggendorferinnen die beiden folgenden Sätze und damit auch den zweiten 3:1-Sieg des Tages.
Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Trainerin Lisa Schwarz, die aufgrund der personellen Situation selbst mit auf dem Feld stand und die Mannschaft tatkräftig unterstützte. Ebenso trug Iris Hermann mit vollem Einsatz und viel Erfahrung entscheidend zum erfolgreichen Spieltag bei.
Mit sechs Punkten im Gepäck blicken die Damen 1 des TSV Deggendorf auf einen rundum gelungenen Spieltag zurück. Der nächste Spieltag findet am 28. Februar in Deggendorf in der Comeniushalle statt.
Bericht: Emily Drumm

TSV-Herren unterliegen in der Landeshauptstadt
Kampfgeist wird nicht belohnt
Für die Herren 1 des TSV Deggendorf gab es am vergangenen Wochenende beim Gastspiel gegen den MTV München II leider keine Punkte zu entführen. In einer hart umkämpften Partie mussten sich die Niederbayern nach vier Sätzen mit 1:3 (25:27, 19:25, 25:18, 21:25) geschlagen geben. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Spielverlauf und einem vollen Kader reichte es am Ende nicht für einen Sieg gegen die spielstarken Münchner.
Krimi zum Auftakt und personelle Rochaden:
Bereits der erste Satz deutete an, auf welch hohem Niveau sich diese Begegnung abspielen würde. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, wobei Deggendorf mutig agierte und den Favoriten aus München bis in die Satzverlängerung zwang. Mit 25:27 ging der Durchgang denkbar knapp an die Hausherren – ein bitterer Moment, der den weiteren Verlauf des Nachmittags prägte.
Im zweiten Satz (19:25) verlor der TSV zeitweise den Faden. Trainer und Team reagierten jedoch auf die körperliche Belastung und die taktischen Erfordernisse: Mit einem 14 Mann starken Kader schöpfte Deggendorf aus dem Vollen. Ab dem zweiten Satz begannen die Verantwortlichen, konsequent zu wechseln, um frische Impulse zu setzen und fast jedem Spieler Einsatzzeiten in der hitzigen Atmosphäre der Münchner Halle zu ermöglichen.
Die Wende blieb jedoch aus – trotz Satzgewinn:
Der dritte Satz gehörte ganz den Gästen aus Deggendorf. Mit einer stabilen Annahme und mehr Druck im Aufschlag dominierten die TSV-Herren das Geschehen und sicherten sich den Durchgang verdient mit 25:18. Plötzlich keimte Hoffnung auf, das Spiel noch komplett zu drehen.
Doch der MTV München II bewies im vierten Satz Nervenstärke. In der entscheidenden Phase schlichen sich beim TSV kleine Unkonzentriertheiten ein, während die Münchner ihre Chancen konsequent nutzten. Mit 21:25 ging der letzte Satz und damit das Spiel an die Gastgeber.
Blick nach vorne: Erneutes München-Gastspiel
Die Niederlage schmerzt, doch Zeit zum Trübsal blasen bleibt nicht. Das Team hat nun genau zwei Wochen Zeit, um an der Konstanz zu arbeiten und die positiven Aspekte aus dem dritten Satz zu festigen.
Das nächste Ziel steht bereits fest: Am 22.02.2026 reist der TSV Deggendorf erneut in die Landeshauptstadt. Dann geht es gegen den DJK SB München-Ost. Die Mannschaft ist heiß darauf, die nächsten Punkte einzufahren und die Scharte vom vergangenen Wochenende auszuwetzen.
Bericht: Daniel Hempel





