Die Plattlinger Volleyballdamenmannschaft hat die Überraschung im entscheidenden Saisonfinale verpasst. Trotz großen Kampfgeistes musste das deutlich ersatzgeschwächte Team erneut zwei klare Niederlagen hinnehmen.
Zunächst stand das Spiel gegen den Tabellenführer VSG Passau/Fürstenzell auf dem Programm. Dabei kristallisierte sich bereits nach wenigen Ballwechseln heraus, dass die Passauerinnen klar den Takt angeben und dem Ziel „Aufstieg“ fokussiert entgegenlaufen. Die Mannschaft von Trainer Johannes Walter hatte, wie so oft in dieser Saison, klar ersichtliche Probleme in der Annahme aufzuweisen, wodurch die Plattlinger Angreiferinnen nur rar in Erscheinung traten.
Die Plattlinger Fans versuchten dennoch ständig die Spielerinnen auf dem Feld zu spektakulären Ballwechseln zu regen. Allerdings konnten die IsarVolleys diese Ballwechsel zu selten für sich entscheiden, so dass das Match des Tages mit 0:3 (8:25,6:25,10:25) an den Passauerinnen abgegeben werden musste.

























































Im zweiten Spiel des Tages gegen FC Ruderting sorgten die Plattlinger Volleyballerinnen zunächst für großes Staunen bei den zahlreichen Zuschauern in der Realschulturnhalle. Das Team agierte wie ausgewechselt und hielt in der Anfangsphase des Spieles mit den Aufstiegsaspirantinnen aus Ruderting mit.
Schlussendlich fehlten kleine Nuancen um den Satz am Ende in der eigenen Halle zu lassen. Nach dem ersten Satz schrillten die Alarmglocken bei den Rudertingerinnen, die die Chance auf den Aufstieg wahren wollten, ganz laut, wodurch diese nun im nächsten Durchgang in Topbesetzung auf dem Feld standen. Nun zeigte das junge, dynamische Team auf der anderen Spielfeldseite ihre ganze Klasse und ließ den immer stärker ermüdenden Plattlinger Spielerinnen keine Chance mehr.
Die Annahme auf der Seite der IsarVolleys war von nun an zu unpräzise, so dass keine ordentlichen Zuspiele und Angriffe mehr gezaubert werden konnten. Außerdem erkannte man nun eine fehlende Spritzigkeit in den Beinen der IsarVolleys, die aus den fehlenden Wechselmöglichkeiten während der gesamten beiden Spiele resultierten. Den Höhepunkt des Einbruchs setzte die beste Spielerin des FC Ruderting mit einer unglaublichen Aufschlagsserie von knapp zwanzig Bällen, wodurch die IsarVollleys endgültig in ihrer Struktur gebrochen waren und keine Mittel zur Gegenwehr mehr fanden. Somit musste auch dieses Match am Ende klar mit 0:3 (20:25,3:25,9:25) an die Gegnerinnen aus Ruderting, denen unter anderem dieser Erfolg zum Aufstieg in die Bezirksliga verholfen hat, überreicht werden.

Trainer Johannes Walter blickt nun am Ende der Saison auf eine harte, aber nicht aussichtslose Saison zurück. Viele krankheits- und schwangerschaftsbedingte Ausfälle zu Beginn der Saison mussten schnellstmöglich durch die neuen Spielerinnen kompensiert werden. Das große Problem über die gesamte Saison hinweg war die fehlende Kaderbreite an den Spieltagen, wodurch den IsarVolleys oftmals keine Wechseloptionen gegeben waren.
Dies soll sich nun ab nächster Saison ändern. Mit langer und intensiver Vorbereitung im Sommer und hoffentlich etlichen Zugängen will die Mannschaft von Trainer Johannes Walter nächste Saison wieder voll angreifen und den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse Nord-Ost anpeilen.
Bericht: Sebastian Strauch

Damit der Volleyballherrenmannschaft des TSV das Drama mit dem Abstieg erspart bleibt, muss die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Marcisz am kommenden Samstag, den 21.03., gegen VC/DJK Passau sowie TG Landshut II unbedingt punkten. Um die Mannschaft zum ersehnten Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schreien, ist jeder einzelne Zuschauer, egal ob volleyballbegeistert oder nicht, herzlich eingeladen, ab 14 Uhr in der Plattlinger Dreifachturnhalle beim Volleyballspektakel vorbeizuschauen.





