Grün-Weiß Deggendorf – Viktoria Aschaffenburg: Ein intensives Duell ohne Sieger
Die Grün-Weißen und Viktoria Aschaffenburg trennten sich in einem umkämpften Spiel mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Beide Teams hatten ihre Phasen, beide hatten ihre Großchancen – und am Ende stand ein Remis, das sich für Deggendorf etwas zu wenig, für Aschaffenburg aber durchaus verdient anfühlte.
Schon nach 60 Sekunden brannte es lichterloh im Strafraum der Gäste. Gscheidmeier setzte sich stark über rechts durch, seine punktgenaue Flanke fand Bernhardt, der direkt abzog – der Ball strich hauchdünn am Pfosten vorbei. Ein Start, der das Stadion sofort elektrisierte. Aschaffenburg antwortete früh: In der 6. Minute segelte eine gefährliche Flanke in den Deggendorfer Strafraum, doch Keeper Rauchegger war hellwach und lenkte den Ball um den Pfosten
Nach einer starken Balleroberung in der 10. Minute spielte Deggendorf schnell und vertikal: Steckpass auf Hilgart, der Torwart kommt im letzten Moment raus, der Abpraller landet bei Gscheidmeier – doch der jagt den Ball über das Tor. Nur drei Minuten später die nächste Großchance: Fuggenthaler tankt sich über außen durch, bedient Hilgart, dessen Abschluss ein Aschaffenburger Verteidiger auf der Linie klärt. Deggendorf war in dieser Phase klar tonangebend. Danach verflachte das Spiel etwas. Bis zur Pause blieb Deggendorf das aktivere Team, ohne jedoch den verdienten Führungstreffer zu erzielen.
Nach dem Seitenwechsel meldete sich Aschaffenburg zurück. In der 50. Minute zischte ein Schuss aus 20 Metern an den Pfosten – Rauchegger wäre machtlos gewesen. Deggendorf schüttelte sich kurz und antwortete: 55. Minute: Kröll setzt sich über das Zentrum gut durch, der Keeper pariert. 60. Minute: Nach einer Ecke steigt Kröll am höchsten, sein Kopfball geht nur knapp vorbei.
Spielerisch wurde die Partie nun zerfahrener. Der holprige, schwer bespielbare Platz machte beiden Teams zu schaffen. Kombinationen wurden seltener, Zweikämpfe häufiger. Deggendorf hatte über das gesamte Spiel hinweg leichte Vorteile, besonders in der ersten Halbzeit. Doch Aschaffenburg blieb gefährlich und erarbeitete sich das Unentschieden mit einer engagierten zweiten Hälfte.
Für Deggendorf ist es trotzdem ein Auftakt nach Maß: Mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 6:0 aus vier Spielen kann das Team von Mautner und Fuggenthaler mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben gehen.
























































































































