Die Volleyballherrenmannschaft des TSV Plattling zeigte zum Saisonabschluss eine ordentliche Leistung. Dennoch genügte dieser eine Sieg schlussendlich nicht für das Saisonziel Klassenerhalt.
Der Spieltag war sinnbildlich für die ganze Saison. Zunächst startete die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Marcisz in das erste Spiel gegen VC/DJK Passau mit großer Gier nach den ersten von zwei notwendigen Siegen an diesem Tag, um doch noch den bitteren Ausgang der Saison abzuwenden. Diesen Willen wandelte die Mannschaft von Anfang an in spektakuläre Angriffsschläge und damit verbundenen Punkten um. Dennoch behielten die Gäste aus Passau am Ende des ersten Durchgangs in der Verlängerung knapp mit 24:26 die Oberhand.
Im zweiten Satz steigerte die IsarVolleys sowohl Tempo als auch Härte im Angriffsspiel und ließen somit dem Gegner keinen Hauch von Chance, so dass der Ausgang des Matches wieder völlig offenstand. Der Beginn des dritten Satzes entwickelte sich wieder zu einem regelrechten Schlagabtausch bis die Plattlinger Spieler förmlich einbrachen, so dass die Passauer diesen wichtigen Durchgang erneut für sich entschieden. Im vierten Durchgang war die Durchschlagshärte im Angriff kaum vorhanden, wodurch der Satz sowie folglich auch die gesamte Partie mit 1:3 (24:26,25:23,16:25,15:25) an VC/DJK Passau abgegeben werden musste.
Dadurch wurden nun die letzten Träume nach einer weiteren Saison in der Bezirksliga endgültig zerstört. Trotzdem wollte das Team von Spielertrainer Oliver Marcisz den Fans zum Abschluss nochmal eine würdige Leistung bieten. Genau dies gelang den IsarVolleys gegen die favorisierten Landshuter. Mit größerer Durchschlagskraft im Angriff und starker Blockabwehr gegen die variablen Angriffsschläge der Dreihelmstädter setzten sich die Plattlinger Volleyballer in den ersten beiden Sätzen überraschenderweise durch. Folglich verwandelte sich die Halle in ein Tollhaus.
Einzig und allein im dritten Durchgang zeigten die IsarVolleys eine längere Schwächephase, wodurch dieser an den TG Landshut II abgegeben werden musste. Im folgenden Satz löschte der Plattlinger Block die starken Angriffsreihen der Landesligareserve endgültig aus, so dass der starken Leistungssteigerung und dem damit verbundenen 3:1 (25:23,25:19,16:25,25:19)- Erfolg nichts mehr im Wege stand.
Dennoch genügte dieser eine Sieg nicht, um den Klassenerhalt auf den letzten Metern doch noch zu erzwingen, denn dieses Aufbaumeln kam, wie zu oft in dieser Saison, einfach zu spät. Nach diesem bitteren Abstieg aus der Bezirksliga muss sich die Mannschaft von Spielertrainer Oliver Marcisz neu sortieren, um bereits in der nächsten Saison den direkten Wiederaufstieg, der das einzige Ziel sein muss, zu schaffen. Dazu werden noch einige personelle Veränderungen folgen.






