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Unsere Handballer endlich wieder auf der Platte

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Nach vielen Monaten ohne Wettkampf freuten sich die Deggendorfer Handballer endlich wieder mal auf der Platte zu stehen und zumindest ein Freundschaftsspiel absolvieren zu dürfen.

Gegner war der TSV Simbach, mit dem Landesliga Süd Team. Das Ergebnis war sowieso zweitrangig denn alle wollten einfach wieder mal gegen ein anderes Team spielen.

Das Warten hat ein Ende

Deggendorfer Handballer starten nach langer Pause wieder – männliche A-Jugend „fusioniert“ mit SSG Metten

Nach einem langen Auf und Ab, Ungewissheit, Unterbrechungen, vereinsinternen Sitzungen und Gesprächen war es in den vergangenen Wochen nun doch endlich soweit. Der Handball Club Deggendorf schnürrte wieder die Handballschuhe (beziehungsweise zunächst die Laufschuhe) und begann den Trainingsbetrieb.

Dabei starteten zunächst die zahlreichen Jugendteams. Wie das Aussehen wird, war zunächst lange ungewiss. Denn bei den Vereinsverantwortlichen um Präsident Karl Ebner gab es diesbezüglich große Bedenken. Keiner wusste so recht, ob die lange Vereinsabstinenz durch die Pandemie ihre Spuren hinterlassen würde. Werden viele Kinder und Jugendliche den Verein verlassen, weil sie gemerkt hatten, es gibt auch noch andre Dinge, die man machen kann?

Doch beim Auftakt der Jugenmannschaften dann große Erleichterung und Freude bei den Coaches. Volle Hallen und Trainingsplätze bei allen Teams, und das sind mittlerweile gar nicht mehr so wenige. Mit den Minis, einer E-Jugend, einer männlichen D-Jugend, einer männlichen C-Jugend und einer weiblichen, sowie männlichen A-Jugend ist die Anzahl an gemeldeten Mannschaften nochmal angestiegen. Darüber freut sich auch Karl Ebner. Einzig die männliche A-Jugend war bei den ersten Gesprächen mit den Trainern Heuer und Thanner noch ein kleiner Wackelkandidat. Unterm Strich zu wenige Spieler, um einen konstanten Spielbetrieb zu garantieren, argumentierte Jugendleiter Günther Heuer.

Doch dann letzte Woche die kleine „Überraschung“, mit der auch viele Vereinsverantwortliche nicht gerechnet hatten. Zusammen mit den Langzeitrivalen der SSG Metten, setzen sich die Trainer an einen Tisch und beschlossen die einzig sinnvolle Lösung für beide Vereine: eine Spielgemeinschaft. Ab jetzt gehen also im Bereich der männlichen A-Jugend die beiden Rivalen gemeinsam auf Tor- und Punkte-Jagd.

Vorstand Fritz Helber jun. zeigt sich sehr zufrieden mit diesem Schritt:

„Die Fusion der beiden A-Jugend Teams war meines Erachtens richtig und wichtig. Ich bin sehr froh, dass wir durch diesen Schritt unsere sportlichen Interessen gemeinsam im Willen des Sportes und der Jugendlichen bündeln können.“ 

Somit startet der Handballclub mit insgesamt 6 Jugendmannschaften in die neue Saison.

Und auch die Herrenmannschaft des HC ist bereits vor einigen Wochen in den Trainingsbetrieb gestartet. Nach der abgebrochenen Saison letztes Jahr, ist die Führungsriege des HC glücklich, auch für die kommende Saison erneut mit Milan Sedivec als Trainer agieren zu können.

Mit dabei natürlich auch wieder Sprössling Milan Sedivec junior, der sich in den letzten Spielen der vergangenen Saison bereits super in das Mannschaftsgefüge einspielte. Leider verliefen nicht alle Gespräche bezüglich der Personalplanung so erfreulich. Ganz im Gegenteil. In der kommenden Spielzeit muss Sedivec auf eine Handvoll Spieler verzichten, die leider während der Corona-Pause „verloren gegangen“ sind.

Neben Lukas Maurer, Laurin Roth, Alex Kohlbauer, Markus Sandweger und Jakob Stubhahn (alle aus beruflichen Gründen), wird wohl auch Fritz Helber (verletzungsbedingt) dem aktiven Kader nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein harter Schlag für den HC, der erneut in der Bezirksoberliga Altbayern antreten wird und eine schlagfertige Truppe stellen will und muss, um sich in dieser harten Liga etablieren zu können.

All diese Abgänge zwangen die Vorstände um Karl Ebner zu reagieren. Dank Coach Milan Sedivec, konnte man noch einen weiteren jungen, ambitionierten Spieler aus Pilsen gewinnen. Mit Jan Stengl wechselt nun ein weiterer Akteur aus der Talentschmiede „Talent Pilsen“ an die Donau. Der groß gewachsene Rechtshänder soll die Lücken im Rückraum schließen, die Roth, Helber und Stubhahn hinterlassen.

Trotz der vielen Abgänge blickt Kapitän Valentin Lotos positiv auf die neue Saison: „Wir haben eine gute Truppe. Auch wenn uns die Abgänge natürlich hart treffen, bin ich mir sicher, dass wir es schaffen, dies zu kompensieren. Alle haben nach der langen Zeit ohne Handball einfach Bock wieder auf der Platte zu stehen und hoffentlich mit vielen Fans im Rücken, wieder geile Spiele abzuliefern!“ 

Mit einem 14-Mann Kader gehen die Deggendorfer nun in die neue Saison und hoffen zusätzlich noch auf eine schnelle Genesung von Peter Gasz, der sich im vorletzten Spiel der abgebrochenen Saison einen Achillessehnen-Riss zuzog.

Also doch ein breiter Kader der sich seit dem 09. Juli wieder voller Elan auf die neue Saison vorbereitet, die natürlich auch wieder das Derby gegen die SSG Metten als Schmankerl beinhaltet. 

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