SSG-Damen: Ein goldener Punkt nach irrer Aufholjagd

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Mettens Oberliga-Damen mit Moral und Kämpferherz zum 35:35 (Halbzeit 15:23) gegen den SV Ampertal Palzing

Geschrieben von Milena Niewöhner

Für das wichtige Spiel von Mettens Oberliga-Damen gegen den leicht favorisierten SV Ampertal Palzing aus dem Landkreis Freising hatte sich das Lazarett glücklicherweise etwas gelichtet. Bis auf die weiterhin verletzten Sophia Haimerl und Antonia Blüml war die Bank wieder vollzählig. 

Vor dem erwartungsvollen Publikum entwickelte sich von Beginn an das erwartete temporeiche Spiel, das zunächst hin- und herwogte und verbissen geführt wurde. Die Klostererinnen unter den Fittichen des Cheftrainer-Gespanns Elena Joachim und Marc Malanin blieben bis Mitte der ersten Hälfte gleichauf. Dann aber zog Palzing, trainiert vom slowakischen Altinternationalen und Olympiateilnehmer Peter Mesiarik, das Tempo deutlich an. 

Gleichzeitig schlichen sich bei Metten grobe Abwehrfehler ein mit der Folge, dass sich die Oberbayerinnen, die ohne ihre Torjägerin Veronika Wöhrl angetreten waren, zügig Tor um Tor absetzen konnten. Folge: Die SSG-Damen mussten mit einer acht-Tore-Hypothek zum Pausentee gehen. Das Trainer-Team machte seinen Schützlingen klar, dass ohne beherztes Zugreifen in der Defensive und den sprichwörtlichen Mettener Kampfgeist auch dieses wichtige Spiel verloren gehen würde. 

Die Rufe schienen zu Beginn der 2. Hälfte ungehört geblieben zu sein: Denn die SSG startete ohne den geforderten Mumm in Abschnitt zwei, während Palzing den Vorsprung auf zehn Tore ausbaute und einem sicheren Sieg entgegensehen konnte. Dann aber legten die Klosterinnen den Schalter dynamisch um, sprachen sich endlich ab und kämpften wie die Löwinnen. 

Zudem übernahmen sowohl die etablierten Akteurinnen, als auch die jungen Spielerinnen Verantwortung.  Zur Begeisterung des SSG-Anhangs konnte Tor um Tor aufgeholt werden: Trotz harten Einsatzes seitens der Palzingerinnen bewies Metten Moral und setzte die unglaubliche Aufholjagd weiter in Gang. Das 30. Tor markierte Antonia Schreiner, die auch danach noch einmal über die 1. Welle einnetzte.

Kurz vor Schluss mussten Lena Steiniger (Schlag auf den Brustkorb) und Alexandra Behnke (Schlag ins Gesicht) vom Feld. Aber auch hier bewies die Truppe Moral: Eine Minute vor Abpfiff glichen die Klosterinnen zum 35:35 aus und wehrten im Gegenzug noch einen Torversuch der Gäste ab. Leider reichten die letzten Sekunden nicht mehr zum Torerfolg und damit zum Sieg. Dennoch sollte man das Spiel als gewonnenes Spiel sehen, zumal dieser eine Punkt sehr gut ins Tabellenbild der Mettenerinnen passt.  Chefcoach Elena Joachim nach Spielende: „Der gewonnene Punkt gegen die Abstiegsgefahr ist Goldes wert. So kann’s weiter gehen.“

So spielte die SSG:

Tor: Tanja Kraus, Antonia Holmer;

Feld: Gäck, Zeqiri, Steininger, Baillot, Achatz, Niewöhner, Schreiner, Behnke, Schmid, Erl. 

Die Tore warfen: Lena Steininger (8 Tore/ davon zwei verwandelte 7-Meter-Strafwürfe),  Paula Gäck (6), Kaltrina Zeqiri (3), Milena Niewöhner (3/1), Alexandra Venus (3), Ramona Achatz (4/2), Antonia Schreiner (3), Alexandra Behnke (3), Anna Maira Erl (2/1).

Das nächste Spiel: Samstag ,29. März 2025, 19 Uhr, Heimspiel gegen den TV Altötting.  


Die Damen 2 zeigte am Sonntag eine beeindruckende Moral und konnte sich in einem hart umkämpften Spiel gegen den TV Passau mit 34:33 durchsetzen. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit, in der Metten lange einem Rückstand hinterherlief, drehte das Team in der zweiten Hälfte auf und sicherte sich den Sieg in den Schlussekunden.

Metten erwischte keinen optimalen Start und geriet früh in Rückstand. Besonders vereinzelte starke Angreiferinnen von Passau stellte die Abwehr vor große Probleme. Trotzdem hielt Metten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen. Nadège Baillot und Anna-Lena Geßl sorgten mit wichtigen Treffern dafür, dass der Rückstand zur Halbzeit mit 17:19 in Grenzen blieb.

Nach der Pause kam Metten mit mehr Energie aus der Kabine. Die Abwehr stand nun stabiler, und das Team nutzte die sich bietenden Chancen konsequenter. Vor allem aber in den entscheidenden letzten zehn Minuten bewies Metten Nervenstärke. Conny Klein und Kathi Schmid erzielten wichtige Tore, während unsere Torfrau und unsere Abwehr einige starke Aktionen zeigten.

In der dramatischen Endphase blieb es spannend: Metten erzielte in der 59. Minute den Ausgleich, man erkämpfte sich nochmals den Ball bevor Antonia Schreiner alles auf eine Karte setzte und einen perfekten weiten Pass zu Anna-Lena Geßl spielte, die mit ihrem achten Treffer eine Sekunde vor Schluss den Siegtreffer zu 34:33 markierte! Die Halle bebte, als die Schlusssirene ertönte und die Spielerinnen ihren hart erkämpften Sieg feierten.

Es spielten: Tor: Holmer Antonia, Petersen Sarah 

Feld: Geßl Anna-Lena, Klein Conny, Staudinger Manuela, Behnke Alexandra, Baillot Nadège, Hoefer Emily, Schreiner Antonia , Krammer Lea, Schmid Katharina,


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