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SpVgg GW holt sich den Pokalsieg

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Toller Pokalfight in Schöllnach vor 300 Zuschauern – Zweimal gelb-rot und einmal glatt Rot

Es war das erwartet schwere Duell für die junge Truppe der SpVgg Grün-Weiß gegen aufopferungsvoll kämpfende Schöfweger. Von Beginn an ging es zur Sache und die Mannen um Trainer Matthias Süß schnürten die Deggendorfer erstmal ein. Der erste Gegenzug der Donaustädter führte zu einem Freistoß, den Sebastian Niedermayer gleich mal direkt verwandelt.

Torschütze zum 1:0 Sebastian Niedermayer (re)

Die Schöfweger geschockt, den der nächste Angriff der Deggendorfer zappelt auch wieder im Netz. Lemberger steckt auf Kauschinger durch, der scheitert zunächst am gut reagierenden Schöfweger Goalie Kroner, doch Artemuk versenkt den Nachschuss eiskalt. Dann die nächste kalte Dusche für die in schwarz spielenden Schöfweger – wegen mehrmaligen Trikotziehen die gelb-rote Karte für Simon Schönhofer.

Empörung im Fanblock der Roten. Danach beruhigte sich das Spielgeschehen wieder, aber es hagelte gelbe Karten von Schiedsrichter Stefan Dorfner. Und die erste Halbzeit endete mit einer roten Karte für Deggendorfs Schlussmann Manuel Sommer. Mit Gesprächsbedarf für die Zuschauer ging es in die Kabinen.

Nicht so für Deggendorfs Stammtorhüter Lukas Groll, der zwar im Spielbericht als Ersatzmann aufgelistet war, aber eigentlich noch verletzungsbedingt geschont werden sollte, rechnete gar nicht mit einem Einsatz. Er huschte mal schnell zum Ausgang – der in Schöllnach lebende Tormann fuhr nach Hause und holte sich seine Fußballschuhe und sein Trikot sowie die Tormannhandschuhe und war pünktlich zum Wiederanpfiff am Rasen.

Lukas Groll

Deggendorf überläßt jetzt den Schöfwegern das Spiel, diese hatten es aber gegen tief stehende Grün-Weißen sehr schwer. Es sollte bis zur 64. Minute dauern, eine Ecke für Spezialist Marcel Eder und der haut das Ding einfach mal so direkt in den Kasten. Hoffnung keimte auf bei den Roten. Auch die Fans mit den rot-weißen Farben hörte man jetzt. Und dann … kam die kalte Dusche ausgerechnet vom ehemaligen Schöfweger Jure Matic, der einen perfekt vorgetragenen Angriff mir einem Schuß aus der Drehung abschließt. 3:1 der Jubel bei den Deggendorfern ausgelassen.

Jure Matic aus der Drehung zum 3:1

Deggendorf konnte sich jetzt zurückziehen und die Schöfweger anrennen lassen. Es war auch Zeit für die üblichen Wechsel auf beiden Seiten. Und da hatte Deggendorfs Trainer Tom Seidl den goldenen Griff. Kauschinger und Artemuk gingen und Matthias Schäfer und Christian Bartosch kamen für die letzten 10 Minuten. Letzterer sollte auch den Schlußpunkt im Spiel setzen. Niedermayer zog in den Strafraum legte quer und Bartosch übernahm den Rest. Endstand 4:1


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