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Schwarzes Wochenende für die Dragons-Teams

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Junioren beziehen Schlappe in München – Jugend verliert zuhause gegen Lauf

Das war kein ruhmreiches Wochenende für die Deggendorf Dragons. In der Baseball-Juniorenliga
Bayern setzte es im Münchner Oberwiesenfeld, in Sichtweite des Olympiaturms, gegen die
Spielgemeinschaft München Caribes/Gröbenzell Bandits eine 2:21 Klatsche. Und auch die Jugend
ging in der Baseball-Landesliga Mitte in der Solea-Arena in Natternberg gegen die Laufer Wölfe
mit 6:15 und 5:13 leer aus.

Eine schwere Last zu tragen hatte in München Pitcher Elias Feilhauer Foto: Jasmin Sethapakdi

„Ohne Zwei“ musste die U18 der Dragons nach München fahren. Denn ihre Standartpitcher
Samuel Fischl und Philipp Schüßler standen nicht zur Verfügung. Somit waren die
Voraussetzungen, besonders auf der Schlüsselposition, schon einmal nicht die Besten. Auf Elias
Feilhauer, als einzig „gelernten“ Pitcher kam es also an. Und der erwischte keinen guten Tag.
Zudem musste Valentin Pritzl einspringen, der bisher noch nicht auf dem Wurfhügel stand. Catcher
Lucas Abordiencei lieferte eine solide Partie ab. Die übrige Mannschaft machte es nicht recht viel
besser. Alle schätzten am Ende ihre Leistung wohl als recht passabel ein. Die Auswertung des
Scorersheets (Spielbericht) macht die Unterlegenheit der Deggendorfer aber deutlich. Viele Walks,
(der Batter erhält einen Freilauf zur ersten Base), zeigen, dass die Dragons Pitcher mit ihren
Würfen oft außerhalb der Strikezone lagen. In der Offense fehlte den Schlagmännern immer
wieder das notwendige Zielwasser, sodass sie der Umpire häufig mit einem „Strike Out“ zurück auf die Spielerbank schickte. Im vierten Inning konnten dann Aaron Häring und Elias Feilhauer
wenigstens zwei Runs für ihr Team erlaufen. Das Endergebnis ist mit 21:2 für die Münchner
Spielgemeinschaft trotzdem sehr deutlich ausgefallen.


Dass mit den Laufer Wölfen ein spielstarker Gegner in die Solea-Arena kommt, war von
vorneherein klar. Aber das Jugendteam der Dragons wollte sich so teuer wie möglich verkaufen.
Ganz ist es nicht gelungen. Filip Slomka stand in den ersten drei Innings auf dem Mound und
Samuel Barreto hockte hinter der Platte. Sie mussten einen Sturmlauf der Gäste hinnehmen. 1:11
stand es, als Barreto auf den Wurfhügel wechselte und Johannes Schüßler als Catcher fungierte.
Im vierten Inning kam das Aufbäumen der Hausherren. Es reichte aber nur zu fünf Runs, zumal die Wölfe noch einmal 4 Zähler nachlegten. 6:15 hieß es unter den wachsamen Augen der beiden
Schiedsrichter Volker Schüßler und Christian Zak nach knapp zwei Stunden für die Gäste.


Pitcher Mikolaj Slomka eröffnete das zweite Spiel und hatte wieder Johannes Schüßler gegenüber.
Die beiden konnten den Mittelfranken einigermaßen standhalten. Als die Kraft des erst 12jährigen
Mikolaj nachließ, kamen die zu ihren Punkten. Die Offense sah sich einem wurfgewaltigen Laufer
Pitcher gegenüber der erst im dritten Umlauf zwei Runs zuließ. Im vierten Inning stellte Coach
Francisco Barreto um. Charlotte Kurze-Göler kam als Pitcher und stellte durch ihre
unkonventionelle Art zu werfen, die gegnerischen Batter teilweise vor Probleme. Nachdem Samuel
Barreto noch Würfe von seinem Kontingent „übrig“ hatte – in diesen Altersklassen dürfen die
Pitcher zum körperlichen Schutz nur eine bestimmte Anzahl absolvieren – kam er zum Ende noch
einmal zum Zug. Die fünf Runs aus den Innings drei und vier reichten den Dragons jedoch nicht.
Wegen der Zeitbegrenzung nach gut eineinhalb Stunden und vier Innings, fuhren die Laufer Wölfe
mit 13 Runs und insgesamt zwei gewonnenen Spielen nach Hause.

Bericht: Herbert Schüßler

Auch wenn es kräftig staubt, Samuel Barreto hat die dritte Base mittels Sliding sicher erreicht.
Aufmerksam beobachtet von Umpire Volker Schüßler. Foto: Jasmin Sethapakdi
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