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Regensburg Legionäre triumphieren im eigenen Stadion

Noch nicht richtig „warm“ war die Jugendmannschaft der Deggendorf Dragons bei ihrem Gastspiel zu Beginn der neuen Saison 2022 in Regensburg. Mit neuem Trainer und Coach erhielten sie gegen die Legionäre erst eine 13:0 Klatsche. Im zweiten Spiel mischten sie munter mit, mussten sich dennoch mit 8:6 geschlagen geben.

In ganz neuer Konstellation trat die U18 der Dragons beim Nachwuchs des mehrfachen Deutschen Baseballmeisters, den Guggenberger Legionären in Regensburg an. Neu ist insbesondere ihr Coach: Francisco Barreto. Er kommt von den Passau Bevers, kennt natürlich das Umfeld der Dragons mit eigener Anlage und Vereinsheim und er hat auch gleich fünf weitere Spieler mitgebracht. In Passau konnte mangels Personal kein spielfähiges Team aufgestellt werden. Das kam den Deggendorfern gerade recht, weil auch sie durch altersbedingte Abgänge dezimiert waren.

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Mit voller Kraft: Pitcher Filip Slomka. – Foto: Jasmin Sethapakdi

Für Coach und Team der Dragons war es kein leichtes Unterfangen, bei den starken Regensburgern anzutreten. Zum einen hatten die Deggendorfer keine Gelegenheit zu Testspielen, mussten also „ins kalte Wasser springen“. Zum anderen fehlte den jungen Akteuren zur Spielpraxis auch der Mut zum souveränen Auftritt. Startingpitcher Samuel Baretto hatte Pech, verletzte sich leicht und wurde durch Mikolaj und später Filip Slomka ersetzt, die eine starke Vorstellung gaben. Catcher Johannes Schüßler verrichtete hinter der Platte seine gewohnt ausgezeichnete Arbeit. Die Schlagleute der Dragons konnten den scharfen Würfen der Legionäre-Pitcher durch Zögerlichkeit teilweise wenig entgegensetzen. Konradin Pritzl verbuchte zwar zwei Hits, Samuel Barreto sogar ein Double. Zu einem Zähler reichte es trotzdem nicht. 13:0 für Regensburg war das ernüchternde Ergebnis.

Im zweiten Spiel fanden die Dragons dann doch zu ihrem Spiel. Wieder zeigten die Pitcher Filip und Mikolaj Slomka ihr ganzes Können, ihr Gegenüber, Catcher Andreas Kolb, komplettierte die gute Battery. Die Batter (Schlagleute) und auch die Runner boten den Gastgebern nun ein ausgeglichenes Spiel. Wenig Freude hatten sie an manchen Entscheidungen der Umpire, denen es offensichtlich auch noch etwas an Übung fehlte. Häufig setzten diese die Strikezone zu tief an, zum Nachteil des jeweiligen Schlagmannes. Nach gutem Spiel ging die Partie letztendlich mit 8:6 an die Legionäre. „Die Mannschaft hat gut gekämpft, am Ende hat nur ein bisschen gefehlt“, geht Coach Francisco Barreto zuversichtlich in die nächsten Spiele: Am 7. Mai bei den Schwaig Red Lions und am 22. Mai im eigenen Stadion gegen die Laufer Wölfe.

Bericht: Herbert Schüßler