Eigentlich kennen seine Freunde den „Moartl“, wie er von ihnen genannt wird, nur mit Inlineskates und dem Eishockeyschläger im Dress der Deggendorf Pflanz. Seit 1997 mit Gründung der Deggendorf Pflanz bis 2018 war er als aktiver Spieler im Inline-Skaterhockey dabei. Seit vielen Jahren lehrt er nun als Trainer den Kindern und Jugendlichen seinen Sport in der Pflanz Arena.

Aber der „MOARTL“ hatte noch einen Traum:

Einmal ein IRONMAN zu sein!

Also begann er für seinen Traum zu trainieren.

Sein 4 Stufen Plan (Halbmarathon, Halbdistanz, Marathon, Ironman) sollten ihn die nächsten 1,5 Jahre viele Stunden Training abverlangen. 2018 hat er bereits seinen ersten Halbarathon finishen können. Das nächste Ziel sollte Ende 2020 erreicht sein. Die erste Halbdistanz in Pordersdorf könnte Martin mit seinem good old Pinnarello-Rennrad absolvieren. Das hat er mittlerweile gegen ein aktuelles Bike eingetauscht.
Im Februar diesen Jahres sein Facebook Post: PUT IT IN THE BOOKS – mein erster Marathon!!!! Und dann noch persönliche Bestzeit: Die ersten 21 km relativ langsam angegangen, trotzdem war der Verschleiß deutlich spürbar, sodass ich ernste Zweifel hatte. Hammerhart die letzten 10 km, hier haben meine Oberschenkel nicht mehr wirklich kooperiert…. Aber nach 5 Stunden und 7 Minuten erschienen endlich die magischen 42,195 km auf meiner Uhr, ich hab den Mount Everest des kleinen Mannes bezwungen!!!

Dann kam seine Nachricht: Hab mich für den 22. August 2021 in Vichy in der französischen Region Auvergne angemeldet, für meine erste Langdistanz. DEN IRONMAN! Der Traum sollte wahr werden!


INFO:

Die Triathleten, die beim Ironman 70.3 in Vichy an den Start gehen, erwartet 3,8 km Schwimmen im See Allier auf einer Ruderregattastrecke. Der 180 km Radkurs, der durch den Allier und Puy-de-dome führt, mit dem Highlight des Vulkan d’Auvergne. Krönender Abschluss: der 42,2 km Laufkurs führt entlang des Sees und durch die historische Altstadt von Vichy.


Nach vielen Strapazen war es endlich soweit – auf nach Frankreich! Aber… wir wollen den „Moartl“ selber erzählen lassen:

hier sein ganz persönlicher Bericht:

SAMSTAG 21.August 2021:

Nachdem wir am Freitag Abend schon in Vichy angekommen sind nutzte ich den Samstag, um beim 70.3 Rennen schon einmal ein wenig die Wechselzonen und Strecken kennen zu lernen. Bereits hier merkte man beim Schlendern entlang des Flusses Lac d’Allier, dass es ein sehr stimmungsvolles Rennen werden würde, denn jeder Teilnehmer auf der Laufstrecke wurde lautstark von den zahlreichen Fans und flanierenden Fußgängern angefeuert.

Da kann man gar nicht anders, als selber auch immer wieder ein „Allez“ oder auch ein „Auf geht’s“ für die deutschen Athleten zu schreien. Gegen 14 Uhr sind wir noch die Radrunde (ca. 80 km) einmal mit dem Auto abgefahren, das war im Nachhinein sehr gut, so hatte ich schon mal ne grobe Übersicht, was mich da morgen erwartet. Nachdem ich mir im Februar ein Canyon Speedmax TT Bike gegönnt habe, war es auch nicht ganz so peinlich wie vor Jahresfrist in Pordersdorf (bei meiner ersten Halbdistanz). Als ich mit meinem good old Pinnarello in diesem Fuhrpark von Rennboliden vom Feinsten einzufahren wagte.

Nach dem Abendessen, sagen wir gute 4 Stunden Schlaf, nicht die Welt, aber mehr glaube ich ist bei so einem Event von der Aufregung her einfach nicht drin.

SONNTAG – RACE DAY!!!!
Frühstück: einige Toasts mit Wurst und Käse und Marmelade. Ausserdem richte ich mir 3 Wurstsemmeln her, um auf dem Rad mein 2. Frühstück zu mir nehmen zu können. Dann Schwimmsachen, Radschuhe und Pumpe eingepackt und ab zur 1. Wechselzone. Verpflegung aufs Bike gepackt, die Radschuhe in die Pedale geklickt und mit Gummis fest gemacht (zum ersten Mal gewundert, dass das sonst scheinbar keiner macht?).  Ich stellte mich drauf ein, dass physisch der härteste Tag meines bisherigen Lebens vor mir steht und geriet etwas in Zweifel, ob ich wirklich in der Lage bin, weit über 10 Stunden am Stück Sport zu treiben.

Sonst passt aber alles und es geht langsam in Richtung Start. Vorm Schwimmen hab ich am wenigsten Angst und bin dann froh, als ich endlich vorne bin und es los gehen kann.

SWIM – Dauer: 1:18:10; Gesamtzeit: 1:18
Das Eintauchen in den Fluß war super angenehm, das Wasser sehr warm und es lief von Beginn weg astrein. Natürlich war es ziemlich eng und man bekommt schon den einen oder anderen Schlag vom Vorder- oder Nebenmann ab, aber alles im Rahmen, nichts Beunruhigendes. Die erste Hälfte schwimmt man entgegen der „Strömung“, die allerdings wirklich sehr schwach ist. Die Pace war mit ca. 2:05 einwandfrei und wirklich besser als ich vorher dachte. Mit wirklich positivem Gefühl geht es bis zum Ausstiegspunkt zurück, im Kopf nochmal die Schritte in der Wechselzone durch gehen und schon ist der erste Teil geschafft.

T1 – Dauer: 5 Minuten, 21 Sekunden
Raus aus dem Wasser, Neo aufmachen, Brille und Ohrenstöpsel in die Kappe rein und leichtes traben bis zum Fahrrad. Neo runter, Fahrradhelm auf, Gels, Riegel UND MEINE WURSTSEMMELN hinten in den TriSuite (ich denke, ich muss nicht extra dazu sagen, dass mein Suite im Deggendorf Pflanz Look der Schönste im gesamten Feld war), Fahrrad runter vom Ständer und Barfuss los in Richtung Ausgang. Ich wundere mich nun schon zum 2. Mal, warum alle um mich rum lieber mit den ungemütlichen Radschuhen laufen anstatt barfuß. Über die überwachte Linie gelaufen, rauf auf’s Rad, Füße auf die Schuhe und ein paar Mal treten. Die Gummis verabschieden sich wie abgesprochen und mit meiner Wechselzeit liege ich im Nachhinein wieder relativ weit vorne. Wechseln kann ich einfach…

BIKE – Dauer: 6:39:56, Gesamtzeit: 8:03
Aus Vichy raus geht es die ersten 10 Kilometer schön flach dahin und ich schaue, dass ich den Fokus erst mal auf Verpflegung lege, rein mit dem ersten Maurten Drink sowie der 1. Wurstsemmel. So fühle ich mich gut gerüstet für den ersten Berg, 3 km lang für 300 Höhenmeter, fast wie der Ulrichsberg. Natürlich geht’s langsam voran, aber die 3 km sind schneller vorbei als ich dachte.

Dann kommt eine ziemlich anspruchsvolle Abfahrt, vor der alle gewarnt haben. Ich fand sie ok und merkte hier zum ersten Mal, dass ich bergab ganz vorne dabei bin. Überholt hat mich in diesem Abschnitt keiner, meine 90 kg haben immer gut angeschoben und die Kurventechnik ist wohl auch nicht die Schlechteste. Auch die nächsten Kilometer bis zum Dorf Cusset (Kilometer 30) liefen prima, es ging meist gerade und ein wenig bergab, ich musste mich wirklich einbremsen, nicht zu sehr Gas zu geben vor lauter Optimismus.

Die Durchfahrt durch Cusset hat mich dann erstmalig richtig beeindruckt. Ich war zwar noch nie in Roth, aber ich könnte mir vorstellen, das war so ein ganz klein wenig Solarer Berg Stimmung. Ein Potpourri aus Kuhglocken, Transparenten, Hupen und lautstark anfeuernden Menschen verschaffte mir einen Euphorieschub. Ich musste mich wieder einbremsen, denn direkt nach diesem Stimmungshoch folgte eine Verpflegungsstation und das Verpflegen hab ich auf dem Rad ganz oben auf die Prioliste gesetzt. Beide hinteren Flaschen weg und Wasser und Iso aufgenommen, dann die nächste kleinere Steigung (4km für 190 HM) gut mitgenommen.

Dann gings wieder gerade und ein wenig bergab und ich bereitete mich mental auf den schlimmsten Teil vor, eine 16 km lange Steigung für insgesamt ca. 520 HM. Der Anfang ist wirklich hart, wobei man auch hier einmal durch ein Dorf fährt (Chatel Montagne), wo man Verpflegung und toll supportende Franzosen vorfindet. Hier treffe ich auf Olivier aus der Normandie, mit dem ich einige km zusammen klettere, während wir über Gott und die Welt ratschen. So vergeht die Zeit bei diesem Anstieg schneller und der zweite Teil der 16 km durch den Wald sind auch nicht mehr ganz so steil. Einige km und eine weitere Wurstsemmel später bin ich oben und jetzt geht’s richtig bergab. Ungefähr bis km 80 also alles gut, nahe am perfekten Rennen würde ich sagen.

Und es kam Antoine…

Antoine war ein Franzose, und zwar der Erste im Feld, der mich bergab überholte. Also dachte ich mir, ui, man kann also sogar noch mehr Gas geben hier und hing mich an meinen neuen Freund mit ein wenig Abstand dran. Das ging 4-5 Kurven super gut und ich wurde immer (über-)mutiger. Die 6. Kurve war dann eine ziemlich enge Linkskurve, für Antoine kein Problem, aber mich verließ der Mut und anstatt die Kurvenlage zu intensivieren griff ich in die Bremsen, das Rad richtete sich auf, die Räder blockierten und ich begab mich anstatt links in die Kurve geradeaus voll ins Gebüsch ca. 1,5 Meter nach unten. Scheiße.

Als nächstes erinnere ich mich erst wieder, dass ich mit dem Rad am Straßenrand stehe und im Schockzustand anfange, eine Inventur zu machen. Körperlich fühle ich keine Schmerzen (die in den Oberschenkeln zählen nicht und waren schon vor dem Sturz da), ein erster Sichtcheck zeigt auch keine Schürfwunden. Ich merke, dass mein Visier noch im Graben liegt und klettere nochmal runter und hole es zusammen mit einer Wasserflasche, die daneben liegt. Ich merke, dass ich mit der rechten Seite scheinbar aufgeschlagen bin und auch auf den Helm gefallen bin. Hoffentlich keine Gehirnerschütterung, damit schaffe ich keine 2. Runde und nen Marathon. Dann werfen wir mal nen Blick auf’s Rad, wenn da was kaputt ist, dann wars das, Ersatzräder gibt’s hier nicht.

Es sieht alles ok aus, nur der Lenker ist nach rechts um schätzungsweise 20 Grad verbogen. Ich spekuliere, ob ich so noch 100 km fahren kann, immer nach rechts schauend. Eher schlecht denk ich mir, also versuche ich ihn mit ein wenig Kraft wieder gerade zu biegen. Das geht im 3. Anlauf und Gott sei Dank waren das nur Scharniere, nichts verbogen oder gebrochen. Mit wackligen Beinen steig ich wieder auf und fahre deutlich langsamer weiter. Ich hab Riesenrespekt vor den noch zahlreich vor mir liegenden Abfahrten und nehme mir vor, von Kurve zu Kurve wieder etwas Sicherheit auf zu bauen. Das funktioniert ganz gut, bis ich rechts unter dem Visier an der Stirn ein Rinnsal runter laufen spüre. Ist das Blut? Hoffentlich nicht, sonst glaub ich wäre es vorbei. Ich rede mir ein, dass es Schweiß ist, hin greifen kann ich da jetzt nicht, dafür sitzt das Visier zu eng. Ca. ne Minute später dann die Hiobsbotschaft, das Visier verfärbt sich von rechts außen farbig. Scheiße, das ist wohl doch Blut. Ich nehme unter der Fahrt das Visier ab und stelle fest, dass das Blut doch nur eine französische Schnecke ist, flippe sie in die Natur und bin wieder besser gelaunt.

Es geht weiter, bis wir zum Start der zweiten Runde (km 100) wieder nach Cusset kommen. Leider fängt es jetzt richtig an zu regnen, das hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht. Ich habe eh schon großen Respekt vor den Abfahrten der zweiten Runde nach dem Sturz und jetzt auch noch auf nassem Untergrund. Andererseits denke ich mir, wir sind hier bei nem Ironman und nicht auf einem Kindergeburtstag. Also, mentale Härte ist gefragt.

Dieses Mal nutze ich die Anstiege für Plaudern mit Landsfrau Anja und treffe dann auf David aus Frankreich. Er ist sehr nett und sympathisch und wir verstehen uns prima. Ich erzähl ihm von meinem Sturz und wir einigen uns darauf, dass die Abfahrten wirklich sau viel Spaß machen, aber halt auch tückisch sind. Nach km 135 ist auch der zweite harte 16 km Anstieg hinter mir und ich spüre meine Oberschenkel deutlich, dafür fühle ich mich mental wieder voll auf der Höhe. Doch als ich wenig später eine Trinkflasche von hinten nehmen will, bekomme ich immer nur die Notfall Luftpumpe zu greifen. Da stimmt was nicht. Und tatsächlich, durch den etwas rauheren französischen Asphalt hat sich eine von zwei Befestigungsschrauben des Getränkehalters verabschiedet und der hängt nach unten. Gut, dass ich kurz vorher bei einer Verpflegungsstation mal kurz angehalten habe, um meine vorne befindliche Aeroflasche mit Wasser zu befüllen. Ich beschließe jetzt nicht anzuhalten. Entweder das Ding fliegt weg, dann kauf ich mir nen neuen. Oder aber es hält an der einen Schraube durch, genug zu trinken für die Abfahrten jetzt hab ich noch bei mir.

Es läuft perfekt, ich finde wieder mein Tempo, werde bergab von nur einem Mitfahrer überholt (den lass ich dieses Mal aber anerkennend ziehen) und genieße die rasante Fahrt auf dieser wirklich tollen Radstrecke durch die französische Provinz. Ausserdem nehme ich noch 2 Powerbar Riegel zu mir (die Wurstsemmeln waren schon alle weg), weil mir bewusst ist, dass ich beim Laufen wohl nichts festes mehr zu Essen zu mir nehmen werde. So geht es ins trockende Vichy zurück und ohne weitere Zwischenfälle erreiche ich T2.

T2 – Dauer: 4 Minuten, 7 Sekunden
Auf der Brücke vor der Haltelinie die Klettverschlüsse der Schuhe aufgemacht, dann raus aus den Schuhen und barfuß wieder langsam laufend an den mit den Radschuhen gehenden Mitstreitern vorbei (zum letzten Mal wundere ich mich, aber das hatten wir ja schon…). Fahrrad an meinem Platz aufhängen, Helm verstauen, Socken und Laufschuhe an, noch ein kurzer (erster!!!) Pinkelstopp und auf zur letzten Etappe.

RUN – Dauer: 5:06:18, Gesamtzeit: 13:13:51
Gleich am Anfang läuft man durch den Zielbereich, wo die meisten Leute sind und gute Stimmung herrscht. Nun wendet sich das Blatt im Vergleich zum Rad, nun werde ich laufend überholt. Und das obwohl ich mit teils über 10 km/h viel zu schnell anfange und mich bewusst runter bremsen muss, weil ich mittlerweile weiß, dass das sonst nicht gut geht hinten raus.

Die ersten 7 km laufen ganz gut und dann seh ich auch endlich meine Nina wieder, die sich so positioniert hat, dass ich zweimal pro Runde an ihr vorbei laufe. Ich lächle und es fällt mir tatsächlich noch gar nicht so schwer wie vorher befürchtet. Die erste Runde läuft prima, jetzt sind es nur noch 31,5 km. Ich merke den Verschleiß, die Pace geht runter, aber das macht nix. Es geht jetzt um keine Zeit mehr, sondern nur noch um diese soooo sehr herbei gesehnte Finish Line.

Überragend auch hier der Support der Zuschauer. Es gibt ein paar Hotspots an der hinteren Brücke und der Strandpromenage entlang, wo der Punk richtig abgeht. Alle feuern einen an, jeder kennt einen beim Namen (gut, liegt vermutlich daran, dass der zusammen mit Nummer und Herkunftsland auf der vorne hängenden Startnummer steht) und gerade auch die deutschen Supporter machen sich lautstark bemerkbar, wenn sie einen Landsmann sehen.

Bei km 15 verspüre ich ein Bedürfnis, leider geht ca. 50 Meter vor mir ein anderer Athlet ins einzige Dixieklo an dieser Verpflegungsstation. Die 2,5 Minuten Wartezeit tun mir aber ganz gut, nach weiteren 2,5 Minuten geht es schon wieder weiter. Nachher habe ich gehört, dass einige meiner zahlreich zuhause mitfiebernden Freunde schon Angst hatten, jetzt wäre es vorbei mit mir aufgrund der extrem abfallenden Pace. Aber hey, auch ein Ironman muss mal auf’s Topfi. Nachdem es mir bei km 18 immer noch erstaunlich gut geht schließe ich einen Vertrag mit mir: Es wird hier keine Gehpausen geben vor der letzten Runde.

Und tatsächlich, bei km 25 ca. erwische ich mich, dass ich vom langsamen Laufen ins Gehen wechsle. In einer heftigen, aber kurzen Diskussion mit mir selber bläue ich mir ein, dass Verträge dazu gemacht werden, um eingehalten zu werden. Also auf gehts, weiter wieder im Laufschritt. Und die letzte Runde war dann bei weitem nichts schlimmes, sondern eigentlich eher Genuß pur. Die Stimmung nochmal genießen, schön bedanken bei allen Supportern sowie auch den zahlreichen, extrem netten Helfern an den Verpflegungsstationen und voller Vorfreude auf das jetzt nicht mehr zu verfehlende Ziel weiter Gas zu geben.

FINISH LINE – I AM AN IRONMAN!!!!!
Ich glaube, ab km 35 brachte nichts mehr mein Lächeln aus dem Gesicht und das Ganze mündete in einem emotionalen Zieleinlauf voller Adrenalin und Endorphinen. Ein für mich beeindruckendes, ereignisreiches und vermutlich auch einmaliges Erlebnis ging zu Ende und ich war einfach nur glücklich, zufrieden, stolz und euphorisiert.
Ich dachte wirklich, dass es am Ende noch wesentlich schlimmer, härter und vor allem negativer wird und ich mich mehrmals gegen meinen inneren Schweinehund durch setzen müsse. Aber das war nicht so, es war wirklich Genuß pur, wenngleich ich natürlich einen Mordsmuskelkater nicht verheimlichen will. Die letzten 1,5 Jahre waren wirklich der Hammer, der 4 Stufen Plan (Halbmarathon, Halbdistanz, Marathon, Ironman) fand vergangenes Wochenende sein Ende und wird mir immer in Erinnerung bleiben!

Zu guter Letzt ein Riesen Dankeschön an meine Unterstützer.
Hier natürlich an allererster Stelle meine Nina, die nicht auch nur ein einziges Mal gemeckert hat, wenn ich mal wieder auf ne lange Radausfahrt oder nen Long Run gegangen bin und mich auch am Wochenende wirklich grandios unterstützt hat!


Auch an all meine Trainingspartner in den letzten 18 Monaten, namentlich möchte ich zwei heraus heben. Einmal der Hermi, der mir zeigte, wie man nen Marathon packt, obwohl man schon nicht mehr kann. Und zum anderen der Matthias, ich denke, da waren einige richtig wertvolle Radeinheiten inkl. Tipps dabei, ohne die ich es wohl nicht geschafft hätte.


Und dann selbstverständlich auch an die Unterstützer zuhause, egal ob meine beiden Jungs, meine Mutter, Schwester, Bruder mitsamt Familien und die vielen vielen tollen Freunde, die ich Gott sei Dank habe: Es war einfach toll zu erfahren, wie ihr am Live Tracker mitgefiebert habt! Jetzt hab ich wieder mehr Zeit und wir trinken jetzt auch mal wieder das ein oder andere Bierchen MIT Alkohol!

Bericht und Fotos: Martin Eckart

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