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„Eisenbahner“ wollen SSG-Handballer ausrangieren

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ETSV 09 Landshut gastiert in Metten – Schwab-Truppe hofft auf Sieg „als Mutmacher“

Metten – Noch ein Saison-Startversuch im Corona-Verwirrspiel der Handball-Punktspielunde 2021/ 2022 im Bezirk Altbayern: Für kommenden Samstag hat sich der ETSV 09 Landshut zu später Stund (20 Uhr) in Metten zur Partie der Oberliga-Herren angesagt. Die Klosterer hoffen daher inständig, dass sie nach drei Monaten pandemiebedingter Zwangspause den Ball endlich wieder fliegen lassen können, nachdem zuletzt auch das Spiel gegen die Landshuter TG ausgefallen war.
Das Virus hat dafür gesorgt, dass die beiden Mannschaften erst zwei Jahre nach dem Aufstieg der Landshuter nun endlich aufeinandertreffen.

Zu Zeiten, als die Herren- Reserve der SSG noch in der Bezirks- und Bezirksoberliga spielte, gastierte der Eisenbahner Turn- und Sportverein von 1909, wie die Landshuter exakt heißen, des Öfteren in der St. Benediktsporthalle. Die Handballer aus der Bezirkshauptstadt, die schon bessere Zeiten erlebt und bis zum BOL-Aufstieg 2020 14 Jahre lang unterklassig gespielt hatten, stehen im Schatten der bislang erfolgreicheren Turngemeinschaft. Aber: Dass man die Truppe von Trainer Stefan Gensberger nicht unterschätzen darf, mußte der HC Deggendorf zum Saisonauftakt letztes Jahr in der hochmodernen ETSV-Halle schmerzlich erfahren. Der haushohe Favorit kam völlig überraschend mit 20:25 unter die Räder der Eisenbahner.


Mettens Chefanweiser Mane Schwab, der die ETSVler aus seiner aktiven Zeit gut kennt, weiß vor allem um deren kämpferische Stärken. Obendrein profitieren die Landshuter von ihrer seit Jahren anerkannt guten Jugendarbeit, auch wenn Stadtrivale TG immer mal wieder Talente abfischt . In Metten wird 09er-Coach Gensberger wahrscheinlich seine brandgefährlichen Angreifer Maxi Metzger, Tobias Wimmer sowie die kroatischstämmigen Cousins Alen und Adem Lipovic aufbieten können. Den Kasten der Rot-Schwarzen sollen die Torwart-Routiniers Enrico Kranert und Asim Ljubijankic sauber halten.


Bis auf die langzeitverletzten Tomás Mattas, Jakub Rezábek und Martin Lehner kann Coach Schwab seine Truppe vollzählig um sich versammeln. Seine Losung für Samstag: „Jetzt muss endlich ein Sieg zum Mutmachen her.“ Mit dem Trainingsbesuch ist Schwab zufrieden. Einer der Trainingsfleißigsten ist übrigens Matthias „Hias“ Elgeti (51), mit einer der besten Torleute Bayerns auch zu den Zeiten, als die Klosterer noch Landes- und Bayernliga spielten. Niemand hatte bessere Reflexe oder dachte Laufwege schneller voraus als der gebürtige Schweriner im Gehäuse der Klosterer.


Nach Abstechern bei den Bayernligisten Landshut und Regensburg und auch bei den Fußballern des TSV Metten ist Elgeti wieder regelmäßig in der St. Benedikt-Sporthalle präsent und offenbar ganz der Alte. Im Moment haben die Mettenerr Oberligisten berufs- und verletzungsbedingte Probleme mit ihren Torleuten. Falls personell alle Stricke reißen sollten, würde der Hias im SSG-Kasten aushelfen. Sohn Matthies als SSG-Führungsspieler und seine Mannschaftkameraden könnten sich dann auf die punktgenau gezirkelten Abwürfe vom Papa freuen. Für Elgeti senior ist das keine große Sache: „ Ich mach‘ ein bisschen mit“, sagt er in aller Bescheidenheit.


Fürs Anfeuern zählen die SSG-Verantwortlichen auf das heimische Publikum, das die Klosterer um zahlreiches Erscheinen (200 Plätze dürfen besetzt werden) bitten.

Auf der SSG-Internetseite (Adresse: www.ssg-metten.de) stehen alle wichtigen Informationen über das Corona-Hygienekonzept des Vereins. Die Mettener Oberliga-Damen sind erst eine Woche später Gastgeberinnen für die starken Oberbayerinnen von der SpVgg Altenerding.

Bericht: Peter Dermühl

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