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Die Spvgg Osterhofen gewinnt das Derby gegen Seebach

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Es war angerichtet im Stadion zu Osterhofen. 550 Zuschauer wollten das Landesliga-Derby der Grün-Weißen gegen die spielstarken Seebacher sehen. Pünktlich zum Spiel der Saison konnte die Spvgg Osterhofen auch ihr Stadionfest und nachträglich den Meistertitel der Bezirksliga Ost feiern.

Kreisspielleiter Richard Sedlmaier übergab vor Beginn des Spiels die Urkunde und einen Spielball an Kapitän Alexander Heindl.
Kreisspielleiter Richard Sedlmaier übergab vor Beginn des Spiels die Urkunde und einen Spielball an Kapitän Alexander Heindl.

Das Spiel selbst begann wegen der zahlreichen Zuschauer die noch vor den Eingangstoren standen mit etwas Verspätung. Das war in der Nachbetrachtung eine gute Entscheidung, sollten doch alle Fans erleben wie das Spiel mit einem Paukenschlag begann. Bereits in der 5. Spielminute ein sehenswerter Angriff der Hausherren. Neuzugang Martin Polák auf der rechten Seite umspielt Thomas Lösl und seine Flanke donnert Gökay Gönel ins Seebacher Gehäuse. 1: 0 für Osterhofen! Damit hatte wohl keiner im weiten Rund des Stadions gerechnet.

Der erste erwähnenswerte Angriff der Gäste ungewöhnlich spät für ihre Verhältnisse. Normalerweise legen Biermeier und Co. los wie die Feuerwehr. Man schrieb bereits die 13. Minute als Kapitän Christoph Beck den ersten Warnschuß Richtung Daniel Schedlbauer abgab. Knapp an Pfosten vorbei. Kurze Zeit später ein Raunen im Stadion. Wieder war es Martin Polák der sich durchsetzen konnte und der folgende Schlenzer von Granit Olluri nur ganz knapp am linken Pfosten vorbei ging. 

Danach sollte sich das Spiel etwas beruhigen, beide Teams jetzt auf Augenhöhe ohne wirklich Gefahr vor dem gegnerischen Tor aufbauen zu können. Nur einmal schaffte sich Tobias Biermeier Platz und lief frei auf das Osterhofener Tor zu. Aber das Schiedsrichtergespann pfiff ihn mit Abseits zurück.

So ging es mit der 1:0 Führung der Osterhofener in die Halbzeitpause. Zu dieser Zeit nicht ganz unverdient.


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Zu Beginn der 2. Hälfte übernahmen die Seebacher die Kontrolle des Spiels. Spielanteil gefühlt 70 : 30 Prozent. Tobias Biermeier und Christoph Beck versuchten mehrmals mit Doppelpässen die Osterhofener Abwehr auszuhebeln. Aber der letzte Paß wollte weiterhin nicht ankommen. Die Gäste standen sehr hoch, jedoch machten sie damit auch das Spielfeld sehr eng. Osterhofens Spielertrainer Martin Wimber stand mit seinem Abwehrverbund extrem gut.

Erst in der 71.Minute sollte der Ball gefährlich Richtung Osterhofener Tor kommen. Waldemar Wagner hatte abgezogen, der Ball wurde abgefälscht und landete unüberhörbar am Pfosten.

Beide Teams wechselten jetzt munter durch. Der TSV Seebach sicherer im Aufbauspiel, Osterhofen war in die eigene Hälfte zurückgedrängt.

Einmal gelang den Seebachern das berühmte Zusammenspiel Christoph Beck auf Tobias Biermeier, dieser stand mutterseelenallein vor dem Osterhofener Schlussmann. Jedoch wurde vom Assistenten wieder Abseits angezeigt. Sehr knappe Entscheidung. Und dies machte Osterhofens Spielertrainer Martin Wimber seinen Mannschaftskollegen lautstark klar.

Seebach machte jetzt extrem Druck nach Vorne. Dadurch ergaben sich aber auch Konterchancen für die Heimelf. Im Mittelpunkt der Partie standen ab der 75. Minute zwei andere Akteure, die beiden Tormänner. Auf Seebacher Seite hielt Lorenz Becherer mit zwei reaktionsschnellen Paraden sein Team im Spiel.

Auf der Gegenseite holte Osterhofens Daniel Schedlbauer mit einer Glanztat einen Kopfball von Kilian Schwarzmüller aus dem Eck und hielt so den Osterhofener Derby-Sieg fest. 

Manuel Kesten meinte nach dem Spiel: „Die ersten 25 Minuten sind wir so gut wie gar nicht ins Spiel gekommen. Danach wurde es besser und wir hatten in Halbzeit 2 auch unsere Chancen. Vom gesamten Spielverlauf gesehen hätten sich die Jungs einen Punkt verdient gehabt.

Und auch Osterhofen-Spielertrainer Martin Wimber schlug in die gleiche Kerbe: „Wir sind toll ins Spiel gekommen, sind sofort in Führung gegangen und hatten danach weitere Chancen. Die Hälfte zwei gehörte dann den Seebachern, wobei wir nicht viel zugelassen haben. Dennoch: Wenn man ehrlich sein soll, hätte sich Seebach einen Punkt verdient gehabt.“

Martin Wimber wollte einfach mal alle umarmen.
Martin Wimber wollte einfach mal alle umarmen.


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