Die Fußball-Damen des DJK-SV Geratskirchen haben sich im Endspiel um den Hiscox-Bezirkspokal vor 220 Zuschauern auf der Sportanlage des SV Bernried gegen die SpVgg Grün-Weiß Deggendorf behauptet.
Die Gäste starteten furios – und nach gerade mal zwei Minuten sorgte Kamila Reichert für die Führung. Der Bezirksoberliga-Tabellenführer blieb am Drücker, hielt das Tempo sehr sehr hoch – die Grün-Weiß Damen wirkten überfordert. Vor allem der Spielaufbau war durch viele Fehler geprägt. „Wir waren in den ersten 25 Minuten überhaupt nicht auf dem Platz“, räumte Deggendorfs Trainerin Sandra Klause ein. Da stand es bereits 2:0 durch Jana Schocke (16.), die ein Missverständnis in der Abwehr des Gegners nutzte, die Deggendorfer Torfrau ausspielte und den Ball einnetzte. Die Partie hätte aufgrund der Dominanz und weiterer sehr guter Gelegenheiten für Geratskirchen nach einer halben Stunde Spielzeit bereits entschieden sein können.

Als die Gäste danach um einen Gang zurückschaltete, kamen die Deggendorferinnen besser in die Partie. Im Mittelfeld übernahm Julia Reger das Kommando. Und sie schaffte mit einem sehenswerten Distanzschuss den Anschlusstreffer (41.)
Nach dem Wiederbeginn brauchte Geratskirchen etwas, um den Rhythmus wieder zu finden. Als Sabrina Eder in der 56. Minute nach einem gelungenen Vorstoß für das 3:1 sorgte, war die Entscheidung gefallen. Die Geratalerinnen hatten die Partie bis zum Ende unter Kontrolle, spielten weiter nach vorne, waren auch gut in den Zweikämpfen und Deggendorf kam zu keiner einzigen ernstzunehmenden Möglichkeit mehr.
Den Schlusspunkt setzte schließlich Amelie Prinz, die einen Foulelfmeter in der 86. Minute sicher verwandelte. Als die sehr gute Schiedsrichterin Katrin Filser (SC Bruckberg) mit Monika Meister (TSV Kronwinkl) und Laura Breininger (FC Straßkirchen) als Assistentinnen abpfiff, war die Freude überschwänglich bei Geratskirchen – und Trainer Michael Hauslade super zufrieden: „Wirklich toll gespielt, das war das richtige Doping für den letzten Meisterschaftsauftritt in Kirchdorf.“
Eine beeindruckende Vorstellung, ein völlig verdienter 4:1-Erfolg – und danach Riesenjubel bei den Spielern, Trainern und den vielen mitgereisten Anhängern, als Kapitänin Franzi Mayer aus der Hand des BFV-Bezirksvorsitzenden Harald Haase die Siegertrophäe entgegennehmen durfte.























