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2022 heißt es wieder Zweitliga-Skaterhockey in Deggendorf

Nach dem Abstieg 2019 gehen die Pflanz als Dritter der Regionalliga Südost wieder hoch – und nutzen dazu das formelle Nachrückerrecht nach dem Verzicht der beiden Playoff-Finalisten Augsburg und Pleystein.

„Wir haben uns diese Entscheidung reiflich im Team überlegt“, so der alte und neue Trainer Thomas Weiß:

von l nach r: Dominik Steer; Maxim Bernhardt und Andreas Steinbauer

„Am Ende hat sich das Team klar für den Aufstieg positioniert.“

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Die größten Argumente dafür lieferte die Mannschaft selbst durch eine beständige Vorwärtsentwicklung in den Jahren 2020 und 2021. Man dominierte die Regionalligagruppe nach Belieben und scheiterte im vorgezogenen Finale gegen eine bundesligataugliche Augsburger Reserve denkbar knapp (6:7; 9:11): „Wir wissen natürlich, dass wir uns in der 2. Bundesliga enorm werden strecken müssen, aber ich vertrete klar die Auffassung, dass man als Team immer mit den nächsten Aufgaben wachsen muss“, so der Trainer.

In der 2. Bundesliga kommen auf die Pflanz mit Crefeld, Atting und Merdingen Skaterhockey-Schwergewichte zu. Darüber hinaus treffen die Pflanz auf Kaarst, Hilden, Spaichingen und Langenfeld. Insgesamt wird es auf drei Auswärtswochenenden sowie das Auswärts-Derby in Atting hinauslaufen.

„Das wird für unsere Truppe eine abenteuerliche Herausforderung, die wir aber mit großer Lust und Leidenschaft angehen“, freut sich Weiß auf die Begegnungen. Und das Ziel ist intern auch ausgegeben: Top 20 in Deutschland, was Platz Fünf bedeuten würde: „Das ist massiv ehrgeizig, aber wir glauben an unsere Mannschaft und wollen jeden ärgern.“

Das Team selbst bleibt in den großen Zügen zusammen. Lediglich der Verjüngungsprozess setzt sich fort. So werden etliche Spieler aus dem heurigen Junioren- und Jugendkader die Vorbereitung mitmachen und gfs. mit Einsätzen bedacht werden. Überdies ist das Trainerteam (Thomas Weiß, Manuel Bayer) noch auf der Suche nach einem Neuzugang, der den langzeitverletzten Florian Herdrich (Knieverletzung im Junioren-Finale) ersetzen kann.

Die Vorbereitung beginnt am 08. Januar mit einem achtwöchigen Fitnessprogramm unter Leitung von Andreas Richter und Martin Weinberger. Hinzu kommen zwei Hockeyeinheiten pro Woche ab 11. Januar sowie ein Torhütertraining ab 11. Januar unter Leitung von Manuel Früchtl.

PM/ Thomas Weiß


Jugend nach toller Leistung mit 5. Platz bei deutscher Meisterschaft

Voller Vorfreude nach einer kurzen Saison aufgrund von Corona, aber sehr froh, dass man nach einem Jahr Pause endlich wieder bei einem nationalen Turnier dabei sein durfte, reiste die Pflanz Jugend am Wochenende nach Düsseldorf zur deutschen Meisterschaft. Sieben Mannschaften waren dabei, es spielte in der Hauptrunde jeder gegen jeden, die besten vier waren für das Halbfinale qualifiziert, die restlichen drei Teams spielten die Plätze 5 bis 7 aus.

Tag 1:

Pflanz – Velbert 1:3; Pflanz – Atting 1:2; Pflanz – Bissendorf 2:2; Pflanz – Kaarst 0:4

Tag 2:

Pflanz – Eisbären Juniors Berlin 11:3: Nach den Ergebnissen des ersten Tages waren Bissendorf und Deggendorf gleichauf, es könnte auf das Torverhältnis raus laufen aufgrund des Unentschiedens im direkten Vergleich. Somit war der Ausgang der letzten beiden Hauptrundenspiele gegen die vermeintlich etwas schwächeren Teams aus Berlin und Rostock wichtig.

Pflanz – Rostock 5:0: Die Halbfinalhoffnung erhielt leider den Genickbruch durch den 3:2 Erfolg von Bissendorf über Velbert, damit war klar, dass man auch durch einen hohen Sieg gegen Rostock nicht mehr in die Endrunde einziehen konnte.


In der Runde um die Plätze 5-7 traf man nach nur einem Spiel Pause gleich wieder auf die Rostocker Nasenbären. Pflanz – Rostock 6:3:


So stand gegen Berlin das letzte Turnierspiel an. Pflanz – Berlin 5:4:

Coach Martin Eckart mit seiner Einschätzung: „Es war ein super Wochenende für uns. Natürlich haben wir etwas unglücklich das Halbfinale verpasst, hier waren die ersten drei Samstagsspiele gegen Velbert, Atting und Bissendorf Schuld, in denen wir jeweils einen Punkt mehr holen hätten können. Doch unsere Truppe hatte überragende Teamchemie, wir haben uns durch Rückschläge nie aus der Bahn werfen lassen und hatten nicht auch nur einen Aktion dabei, in der wir schlechte Stimmung auf der Bank oder in der Kabine hatten. Es macht einfach Spass, Teil dieses Teams zu sein, das war am Wochenende wieder deutlich spürbar. Auch wenn die anderen Teams teils mehr Talent in ihren Reihen haben, wir haben mit den Tugenden Kampf, Leidenschaft, Einsatz und Herz dagegegen gehalten und sind immer wieder an unsere Leistungsgrenze gegangen. Das hat uns die Chance eröffnet, alle Spiele außer gegen die Übermacht aus Kaarst eng zu gestalten und enorm dazu zu lernen. Danke allen Helfern und Eltern, die diese Reise sowohl finanziell als auch tatkräftig unterstützt haben sowie an die Aursichter aus Düsseldorf und natürlich auch herzlichen Glückwunsch an die Crash Eagles Kaarst zur absolut verdienten Meisterschaft.
Schliessen möchte ich mit unserem neuen Slogan, der sich als absolut passend für unsere Einstellung erwiesen hat: UNVERNICHTBAR!“

PM/ Martin Eckart