In Kitzbühel kam es zur Europapremiere eines neuen Formates: Bei diesem absol­vieren die Sportler:innen drei kurze Triathlons hintereinander. Im ersten Rennen ab 13 Uhr star­ten die besten 30 aus der Qualifikation vom Vortag. In jedem weiteren Durch­gang reduziert sich die Teilnehmerzahl um 10. Beim finalen dritten Durchlauf starten dann jeweils die 10 besten Frauen und die 10 besten Männer ge­geneinander. Wer nach diesem Bewerb als Erste(r) die Ziellinie überquert, ist Gesamtsieger des Eliminator-Ren­nens. Dieses neue Format ist nicht nur für den Verein als Veranstalter eine Herausforderung, sondern auch für die Athlet:innen und Betreuer:innen sehr anspruchsvoll.

Die Athlet:innen müssen 500m Schwimmen, 11,2km Radfahren und 3km Laufen einen Top 15 (bei den Damen) bzw. Top 10 Platz (bei den Herren) ins Visier nahmen.

Auch unser Triathlon-Nachwuchstalent Amelie Hanf machte sich auf den Weg nach Kitzbühel.

DEGSPORT hat bei Amelie nachgefragt:

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Hallo Amelie, wie war Kitz für dich? Der Europacup in Kitzbühel war mein allererstes Rennen auf internationaler Ebene. Leider hatte ich ja zwei Wochen vorher Corona und habe gut zwei Wochen nicht trainieren können. Auch danach habe ich es locker angehen lassen, bei Corona ist ja noch ein bisschen mehr Vorsicht angesagt. Nachdem mit ein Arzt das Go gegeben hat, habe ich mit meinem Trainer entschlossen, trotz allem zu starten und den Wettkampf einfach zu nutzen um Erfahrung zu sammeln.

Wie bist du das Rennen angegangen? Das Ziel war in erster Linie einen möglichst fehlerfreien Wettkampf zu machen. Das Gute war, dass es ein ganz neues Format war und die Distanzen kürzer waren. 500m schwimmen, 11,3 km Rad und 3 km Laufen – so viel musste man im Qualifier Event am Freitag absolvieren. Hier gab es zwei Startgruppen bei den Frauen, wobei sich jeweils 15 Athletinnen für die Finalläufe am Samstag qualifiziert haben. Ich bin jedenfalls am Freitag 15. geworden und habe mich dadurch knapp für das Finale qualifiziert. Das habe ich sowieso schon gar nicht erwartet, war da also schon sehr zufrieden, so Amelie.

Am Samstag gab es drei Finalrunden mit jeweils 250m/5,6km/1,5km. In der ersten Runde waren es dann also alle 30 Mädels, die besten 20 kamen in die zweite Runde und dort sind dann wieder 10 ausgeschieden. Ich hoffe das war einigermaßen verständlich erklärt?

Amelie: Am Samstag konnte ich dann auch viel viel lockerer an das Rennen rangehen und habe mich einfach darauf gefreut. Am Ende habe ich als 25. gefinished und war echt super happy. Am Freitag hatte ich große Probleme beim Laufen, das ging am Samstag auch besser, da war ich ziemlich froh:) klar habe ich den Trainingsrückstand gemerkt, ich denke ich konnte aber trotzdem den Umständen entsprechend gut abliefern.

Danke Amelie, das du uns immer wieder an deinem Sportlerleben teilhaben läßt!

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